Erlangen

  • Projektort: ErlangenWappen Erlangen
  • Bundesland: Bayern
  • Einwohnerzahl: 103.719
  • Projektart: ISEP
  • Zeitraum: 2005/2006

Ganz nach dem Motto der Stadt Erlangen im Jahr 2005 „Gesundheit erleben – Gesundheit ERLANGEN“ wollte die Stadt Erlangen eine wichtige Ent­wicklungs­auf­gabe in Angriff nehmen: die grund­­legende Analyse und zukunfts­fähige Ge­staltung ihrer Sport­stätten und Be­we­gungs­räume unter besonderer Berücksichtigung der Hallen­bäder­situation. Ein grundlegendes Ziel der Stadt Erlangen bestand darin, eine „bedarfs­gerechte und zukunfts­weisende kommunale Sport­ent­­wick­lungs­­planung” für die Stadt zu erarbeiten. Dabei sollte die Sportstätten- und Be­wegungs­raum­situation der Stadt erfasst und in einen Sport­ent­wicklungs­plan aufge­nommen werden. Zudem trug die Bedarfser­mittlung nach dem ver­haltens­orien­tierten Ansatz (Leitfaden des Bundes­instituts für Sport­wissen­schaft) zur Ermittlung des ak­tuellen und zukünftigen Sport­stätten­bedarfs in der Stadt Erlangen bei. Die er­ho­benen Daten basierten auf den kon­kreten Aktivitäten und Vorstellungen der Bürger in Erlangen und konnten so eine Grundlage für die lang­fristige Flächen­­sicherung der erforder­lichen Sport- und Freizeit­anlagen bilden.

Aufgrund der zu­nehmen­den Be­dürf­nisse nach spaß- und ge­sellig­keits­be­tonter Be­we­gung sollte das Augenmerk der Planung nicht nur auf die schon be­stehen­den Sport­stätten ge­lenkt werden, sondern auch auf die Entwicklung einer nach­hal­tigen Bewe­gungs­­infra­­struk­tur insgesamt. Das übergreifende Ziel einer bürger­­nahen Planung ist durch eine breite Betei­li­gung der Öffent­­­lich­keit  erreicht worden. Ein fester Be­stand­­teil des Plan­ungs­­pro­zesses war das Ein­be­ziehen der Bürger (Kooper­ative Planung). Dies zielte nicht nur darauf ab, dass das Wissen über lokale Ge­geben­heiten und die fach­liche Kompe­tenz der Bevöl­ker­ung zu nutzen, son­dern auch eine höhere Akzeptanz ge­genüber der Maß­nahmen­­umsetzung in der Bevölkerung zu erreichen.